Viele Wohnungen wirken hoch, doch erst Messpunkte, lichter Maßbezug und Hindernisse wie Balken, Leitungen oder Fensterflügel zeigen nutzbare Höhe realistisch. Berücksichtigen Sie Stehhöhenzonen, Bewegungsflächen auf beiden Ebenen und Möblierung. Ein maßstabsgerechtes Modell verhindert spätere Kollisionen und teure Nacharbeiten.
Lasten addieren sich aus Eigengewicht, Personen, Möbeln und dynamischen Bewegungen. Wählen Sie Material und Profil nicht nur nach Optik, sondern nach Durchbiegungsgrenzen, Auflagerpunkten und Schwingungsverhalten. Ein Statikcheck, auch bei Modulbaukästen, sorgt für ruhige Böden, leise Nächte und langfristig sichere Nutzung.
Schlafkoje, Arbeitsplatz, Bibliothek oder Lagerfläche verlangen unterschiedliche Höhen, Belichtungen, Trittschallwerte und Treppenwinkel. Definieren Sie Spitzenlasten, Steckdosen, Datenanschlüsse und Zonierung. Wer Bedürfnisse aus Alltagssituationen ableitet, findet klare Prioritäten und entscheidet schnörkellos über Kanten, Durchgänge, Schranktiefen und notwendige Geländerhöhen.